Heidelberg bewusst bewegen


Keine weitere Nachverdichtung in der Bahnhofstraße – Bürgerbeteiligung

An den Oberbürgermeister und den Gemeinderat der Stadt Heidelberg

Wir, die UnterzeichnerInnen, fordern die Stadt Heidelberg auf, bei der aktuellen Änderung des Bebauungsplans Kurfürsten-Anlage / Bahnhofstraße eine Form der Bürgerbeteiligung umzusetzen, die ein geregeltes, offenes und transparentes Verfahren garantiert, das von einem unabhängigen Moderator begleitet wird. In diesem Verfahren sollen zumindest folgende Themen- und Problemfelder erarbeitet werden:

- Baudichte, Bauhöhen, Nutzungen und Funktionen für die Baufelder MK 1(Zollamt), MK 5-7 (Fläche zwischen Justizzentrum und Rohrbacher Straße), Einbindung in gesamtstädtische Entwicklungen;

- Fließender Verkehr: Verkehrsführungen für FußgängerInnen, RadfahrerInnen, Autos, Öffentlicher Personennahverkehr. Einbindung in gesamtstädtische Funktionen und Entwicklungen;

- Ruhender Verkehr: Parkplatzangebote;

- Straßenraumgestaltung für Bahnhofstraße und Kurfürsten-Anlage;

- Freiflächen-, Grünflächen und Platzgestaltungen;

- Belastungen der Umgebung durch die Neubauten: Verkehr, Abgase, Lärm, Klima usw.

Der Gemeinderat soll auf der Grundlage der Vorschläge aus dem Bürgerbeteiligungsverfahren die Bebauungsplanänderung beschließen.

Dieses bürgerorientierte Beteiligungsverfahren schafft Vertrauen zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und gemeinderätlichen Gremien und bringt wichtige, modellhafte Erkenntnisse für das „Heidelberger Bürgerbeteiligungsmodell „.

 

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